Chor und Kirchenschiff

Pontigny, 17 km nördlich von Auxerre gelegen, wurde 1114 gegründet und ist die zweite Tochter von Citeaux. Es ist die grösste erhaltene Abteikirche der Zisterzienser Europas,  über 100m lang, mit einem Querschiff von 58m Länge.

Das Langhaus wurde 1140 – 1160 erbaut, der neue gotische Chor zwischen 1185 – 1205.

Die Kirche liegt wie ein gestrandetes Schiff mitten in den sie umgebenden Feldern.

Im Innern überrascht sie durch ihre Lichtfülle und durch die blendend weissen Mauern,  erbaut aus den Kimmeridgienkalkstein von Tonnerre.

Die Abtei war Zufluchtsstätte grossser englischer Erzbischöfe: um 1160 weilte der vertriebene Thomas Beckett hier, 1207-13 Etienne Langton und  um 1240 Edmond Rich, der, sehr schnell heilig gesprochen, hier aufgebahrt ist  und als Hl. Edmund, Saint Edme, verehrt wird. Pilger kamen aus ganz Europa und dem christlichen Vorderasien.

Im Beginn des 20. Jh.  wurde Pontigny bekannt als Treffpunkt der grossen Literaten, Philosophen und Maler. Paul Desjardin gründetete diesese ‘Décades de Pontigny’

Die weiter südlich gelegene Benediktinerabtei von Vézelay, Heiligtum der Maria-Magdalena, (Weltkulturgut der UNESCO) berühmt durch ihre reiche Skulpturenarbeiten, besitzt ein Langhaus aus der Zeit 1090-1140 und ebenfals einem später angefügten, gotischen Chor und kann direkt mit Pontigny verglichen werden. Reiche Skulpturenarbeit hier, Schlichtheit und Spiel von Licht und Schatten in Pontigny.

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